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.Atlan sehnte sich nicht etwa nach einer Begegnung mit den Roten Dreiern.Er hoffte sogar, sie würden ihm nicht begegnen.Aber es beunruhigte ihn doch, daß sich scheinbar überhaupt nichts rührte.Hatten die Stadtbewohner sich etwa gegenseitig umgebracht?Er spähte hinüber zu den Gebäuden.Die Dächer flimmerten in der Sonne.Die Luft über der Stadt schien zu kochen.In wabernden Schlieren stieg die erhitzte Luft nach oben.Atlan legte schützend die Hand über die Augen.Er erkannte die Einmündungen zur Stadt.Dort begannen die Straßen.Aber dort wollte Atlan nicht hin.Die Straßen waren zu gefährlich für einen einzelnen Besucher.Endlich entdeckte er das, was er suchte.In einem Gebäude, das so aussah, als hätte jemand einen riesigen Zuckerhut mit der Spitze in den Boden geklemmt, klaffte eine Öffnung.Atlan konnte nicht genau erkennen, ob es sich um eine hochliegende Tür oder ein tiefliegendes Fenster handelte.Doch angesichts der Tatsache, daß dies das einzige Gebäude weit und breit war, in dem überhaupt etwas offenstand, beschloß er, die Gelegenheit zu nutzen.Er steuerte den Gleiter darauf zu.Direkt unter der Öffnung hielt er den Gleiter an.Immer noch rührte sich nichts.Kühner geworden, stieg Atlan auf das Verdeck des Gleiters.Von hier aus konnte er den unteren Rand der Öffnung bequem erreichen.Er vergewisserte sich, ob sein Impulsblaster griffbereit im offenen Halfter steckte, dann zog er sich hinauf.Die Außenwand des Gebäudes hatte aus der Nähe wie erstarrte Gummilösung ausgesehen.Atlan stellte fest, daß sie sich auch so anfühlte.Alles war irgendwie nachgiebig, hielt aber dennoch sein Gewicht mühelos aus.Auf dem Rand der Öffnung sitzend, schaltete er seine kleine, aber leistungsfähige Handlampe an.Sie bezog ihre Energie von einem Mikro-Fusionsgenerator und war nicht größer als ein Feuerzeug.Kaum stach der Lichtkegel in das graue Dämmerlicht des Raumes, als etwas zupackte und mit aller Kraft gegen Atlans Arm schlug.Die Lampe polterte zu Boden und ging aus.Atlan wollte sich zurückwerfen, wurde aber von der Wucht des Schlages aus dem Gleichgewicht gebracht.Er taumelte nach vorn.Geistesgegenwärtig stieß er sich an der Fensterbank, oder was immer es auch sein mochte, ab.Dadurch hoffte er aus dem Bereich seines immer noch unsichtbaren Gegners zu kommen.Er prallte auf den Boden, überschlug sich und rollte sich schnell einige Meter zur Seite.Dann lauschte er.Alles blieb still.Nur von dort, wo das grelle Quadrat des Eingangs leuchtete, kam das Winseln des Windes.Atlans Hand kroch millimeterweise zur Waffe.Er ärgerte sich darüber, daß er nur den Impulsblaster bei sich hatte.Falls der Raum, in dem er sich befand, sehr schmal war, würde das Abfeuern der Waffe einem Selbstmordversuch gleichkommen.Immer noch rührte sich nichts.Irgendwo in diesem Raum mußte der Gegner lauern, wußte Atlan.Er wartete sicher darauf, daß er ein Geräusch machte.Atlan war versucht, einen verzweifelten Sprung durch die Öffnung zu wagen.Doch sagte er sich, daß damit auch nichts gewonnen sei.Also blieb er liegen.Allmählich gewöhnten seine Augen sich an das Dämmerlicht.Die durch die Öffnung fallende Helligkeit reichte aus, die Umrisse der Wände zu erkennen.Um so mehr wunderte Atlan sich darüber, daß der Gegner nicht längst erneut angegriffen hatte.Er mußte doch an die trübe Beleuchtung von Anfang an gewöhnt gewesen sein.Endlich sah er unterhalb der Öffnung die Umrisse eines langgestreckten Gegenstandes.Das mußte der Gegner sein! Atlan beschloß, der Warterei ein Ende zu bereiten.Vorsichtig, den Blaster vor sich herschiebend, näherte er sich dem dunklen Etwas.Auf dem Wege dorthin stießen seine Finger plötzlich an kühles Metall.Die Handlampe.Atlan atmete auf.Jetzt hatte er so gut wie gewonnen.Er zielte mit dem Blaster, den er auf schwächste Kapazität gestellt hatte, auf den reglosen Gegner.Dann schaltete er die Lampe ein.Der Lichtstrahl beleuchtete eine graue, gallertartige Masse, aus der sich, konvulsivisch zuckend, plötzlich weiche Pseudoglieder streckten.Atlan ließ den Lichtstrahl über die ganze Masse wandern und wunderte sich, daß der andere keinen Versuch eines Angriffs Unternahm.Im Gegenteil.Die Pseudoglieder zuckten noch mehrmals hin und her, dann sanken sie schlaff und leblos zu Boden.Atlan begann zu ahnen, daß er das Wesen getötet hatte.Offenbar vertrug es kein helles Licht und hatte ihn darum angegriffen, als er zum erstenmal die Lampe anschaltete.Es mußte dennoch schon davon geschädigt worden sein, sonst hätte es wohl einen zweiten Angriff gewagt.Atlan bedauerte das Wesen.Er verzichtete jedoch darauf, es näher zu untersuchen.Nachdem er den relativ kleinen Raum mit seiner Lampe ausgeleuchtet hatte, entdeckte er die Falltür.Sie war rund und in den Fußboden eingelassen.Atlan frohlockte.Das war genau das, was er brauchte.Vielleicht gab es einen unterirdischen Weg zu seinem Ziel.Diesmal ging Atlan vorsichtiger vor.Er öffnete die Falltür, indem er mit den Fingernägeln in die Rille fuhr, blieb aber außerhalb der Reichweite etwaiger Pseudoglieder.Dann, in Erinnerung daran, daß die Lampe ihm beim erstenmal nur entglitten war, weil der Schlag unvorbereitet erfolgt war, packte er die Lampe ganz fest, schob sie über den Rand und schaltete sie ein.Nichts regte sich.Atlan beugte sich über das runde Loch.Er erblickte in etwa zwei Meter Tiefe festen, den Strahl der Lampe glitzernd reflektierenden Boden.In der Linken die Waffe, in der Rechten die Lampe, glitt Atlan über den Rand und ließ sich fallen.Das hätte er lieber nicht tun sollen [ Pobierz całość w formacie PDF ]